Artists

Der Munich Art District lädt junge lokale ebenso wie international renommierte Künstler und Künstlerinnen ein, bei der Gestaltung des Viertels mitzuwirken. Dadurch entsteht genre-übergreifend eine Vielzahl an Werken, die den Fokus auf urbane und zeitgenössische Kunst legen. Eine Besonderheit dabei stellen Gruppenarbeiten verschiedenster Künstler dar, die in München über Genregrenzen hinweg kollaborieren.

Künstler-Line-up für 2020

To be continued …

Loomit

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Loomit wurde 1968 in Celle unter dem bürgerlichen Namen Mathias Köhler geboren.

Mit 15 Jahren sprühte Mathias Köhler sein erstes Graffiti auf den Wasserturm in Buchloe. Mit dem Geltendorfer Zug, dem ersten komplett besprühten S-Bahn-Zug, wurde er bekannt - Züge zählen zur Königsdisziplin der illegalen Sprayer. Seit seinem ersten Gerichtsverfahren verwendet er das Pseudonym “Loomit”.

Seine ersten Einzelausstellungen organisierte er 1996 in Darmstadt. Mit der Wandgestaltung “Zeichen der Zeit” in Hamburg bekamen er und seine Mit-Sprayer einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde: Für das höchste Graffito der Welt.1000 Sprühdosen benötigten die Künstler für das 30 Meter hohe und 11 Meter breite Kunstwerk.

Loomit ist Pionier der Street Art in Europa. Er gilt als einer der bedeutendsten Graffitikünstler weltweit und bereiste die halbe Welt, um dort Wandbilder zu hinterlassen: Amsterdam, Paris, Zürich, Wien, Kopenhagen, Stockholm, New York, Los Angeles, Miami, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Shanghai, Delhi,…, München!

München

Seit 1983 lebt Loomit in München. Zehn Jahre später bemalte er das Badezimmer des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude. 2002 bekam er den Schwabinger Kunstpreis aus der Hand von Christian Ude verliehen.
Zahlreiche seiner Kunstwerke finden sich inzwischen in der ganzen Stadt verteilt. Zusammen mit anderen Künstlern besprühte er beispielsweise die berühmte Unterführung am Friedensengel in München. Im Sommer 2017 gestaltete er in Blickweite des Münchner Hauptbahnhofs eine großflächige Fassade mit einem Graffito, das dem Widerstandskämpfer Georg Elser gewidmet ist.

Janine Mackenroth

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Janine Mackenroth ist gebürtige Münchnerin (1989), studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für bildende Kunst in Hamburg und absolvierte an der Akademie der Bildenden Künste in München als Meisterschülerin.

Janine Mackenroth ist eine multidisziplinär arbeitende Künstlerin. Neben Malerei, Zeichnung, Skulptur, Photographie und Video ist sie für ihre Installationen und Happenings bekannt. Ihre Arbeiten nehmen oft kritischen Bezug zu aktuellen, auch globalen Problemen und Ereignissen.

Die Materialität und konzeptionelle Organisation ihrer Werke hinterfragen Themen, die die Gesellschaft, Umwelt und sie selbst gleichermaßen berühren. Ihre Arbeiten mit ungewöhnlichen Materialien wie Nagellack, Moneyguns, Mülltüten, Lebensmitteln, Siegelringen und Kosmetikartikeln sind als Kommentar auf eine nach wie vor männlich dominierte Kunstwelt zu verstehen, deren Realität sie mit Humor erweitert.

Die tradierten Ansichten über Künstlerinnen und Künstler, die bis heute noch in vielen Köpfen verankert sind, veranlassten Mackenroth 2015 etwa zum Bau der ersten Nagellackmalmaschine. Aus dem vermeintlichen Unvermögen der Künstlerinnen, ordentlich malen zu können, entwarf und patentierte Janine Mackenroth Konstruktionen, die das Malen für sie erledigen. Nagellack, der aufgrund seiner Assoziierung und Geschichte ganz klar den Frauen zuzuordnen ist, versteht sich als zum Gemälde geronnener Feminismus.

Mackenroth fertigte zahlreiche Zeichnungen mit Lidschatten, Lippenstift und Mascara an. Sie greift damit erneut zurück auf Schönheitsprodukte, die sie umnutzt und ihren Wert in Form von Kunst unterstreicht.

Die Arbeiten der international renommierten Künstlerin sind in Museen, Galerien und Sammlungen zu sehen. Mackenroths Werke wurden bereits in Hamburg (CHANEL Sammlung), München und New York (Knockdown Center) ausgestellt.

bert_mta

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Bert heißt mit bürgerlichem Namen Nils Jänisch und wurde 1982 in Weimar geboren. Seine ersten Graffitis sprühte er bereits als Vierzehnjähriger – damals noch illegal und so nachsichtig wie heute waren Behörden und Eigentümer mit den Künstlern noch nicht.
Nachdem er mit 18 beim Sprayen erwischt wurde, arbeitet bert_mta nur mehr legal. „mta“ in Berts Künstlernamen steht dabei für „most talked about“.

Er bezeichnet sich selbst als Fassadengestalter und Graffitikünstler.
Bert zaubert fotorealistische Paintings im 3D-Look an die Wände, die die Grenzen zwischen Projektion und Realität verschwimmen lassen. Seine Arbeiten können in ganz Deutschland bewundert werden. Bert ist auch international tätig. Sogar in Miami und New York hat der Ausnahmekünstler bereits Fassaden-Gemälde verwirklicht.
Seine eigenen Arbeiten und ein echtes Sammelsurium hochklassiger Street-Art findet sich hier auf Berts Instagram-Profil

Dave the Chimp

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Der Londoner Künstler wurde 1973 geboren. Er lebt und arbeitet heute mit seiner Familie in Berlin. Zum Malen kam er durch das Skaten. Als Zwölfjähriger hat er damit angefangen und die Vielfalt der Kunst unter dem Brett war seine Intuition, selber kreativ zu werden.

Dave the Chimp fährt also seit Mitte der 1980er Jahre Skateboard, malt auf Treibholz und produziert seit Mitte der 1990er Jahre Fanzines. Seit 1998 arbeitet er auch auf der Straße und prägte später die Londoner Street Art Szene maßgeblich mit. Er stellt seine Kunst in Galerien und Museen weltweit aus, arbeitet als Illustrator für eine Vielzahl von Kunden, produziert Popvideos und Bücher und kuratiert Ausstellungen.

Dave hat neben den großen Namen der Street Art-Szene ausgestellt, darunter Banksy, Blu, Miss Van, Swoon, Os Gemeos, Shepard Fairey, Space Invader und Zevs. Funfact: Banksy besitzt sogar eines von Daves Kunstwerken, und das obwohl Dave als einziger Künstler bisher einen „Banksy“ übermalt hat.

Inzwischen konzentriert Dave sich auf seine „human beans“, kleine, farbenfrohe Bohnen-Männchen, die menschliche Alltagsarbeiten wie Blumengießen, Buddeln oder Zeitung lesen verrichten. Damit setzt er Statements und revolutioniert die Straßenkunst.

Artists

Der Munich Art District lädt junge lokale ebenso wie international renommierte Künstler und Künstlerinnen ein, bei der Gestaltung des Viertels mitzuwirken. Dadurch entsteht genre-übergreifend eine Vielzahl an Werken, die den Fokus auf urbane und zeitgenössische Kunst legen. Eine Besonderheit dabei stellen Gruppenarbeiten verschiedenster Künstler dar, die in München über Genregrenzen hinweg kollaborieren.

Künstler-Line-up für 2020

To be continued …

Loomit

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Loomit wurde 1968 in Celle unter dem bürgerlichen Namen Mathias Köhler geboren.

Mit 15 Jahren sprühte Mathias Köhler sein erstes Graffiti auf den Wasserturm in Buchloe. Mit dem Geltendorfer Zug, dem ersten komplett besprühten S-Bahn-Zug, wurde er bekannt - Züge zählen zur Königsdisziplin der illegalen Sprayer. Seit seinem ersten Gerichtsverfahren verwendet er das Pseudonym “Loomit”.

Seine ersten Einzelausstellungen organisierte er 1996 in Darmstadt. Mit der Wandgestaltung “Zeichen der Zeit” in Hamburg bekamen er und seine Mit-Sprayer einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde: Für das höchste Graffito der Welt.1000 Sprühdosen benötigten die Künstler für das 30 Meter hohe und 11 Meter breite Kunstwerk.

Loomit ist Pionier der Street Art in Europa. Er gilt als einer der bedeutendsten Graffitikünstler weltweit und bereiste die halbe Welt, um dort Wandbilder zu hinterlassen: Amsterdam, Paris, Zürich, Wien, Kopenhagen, Stockholm, New York, Los Angeles, Miami, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Shanghai, Delhi,…, München!

München

Seit 1983 lebt Loomit in München. Zehn Jahre später bemalte er das Badezimmer des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude. 2002 bekam er den Schwabinger Kunstpreis aus der Hand von Christian Ude verliehen.
Zahlreiche seiner Kunstwerke finden sich inzwischen in der ganzen Stadt verteilt. Zusammen mit anderen Künstlern besprühte er beispielsweise die berühmte Unterführung am Friedensengel in München. Im Sommer 2017 gestaltete er in Blickweite des Münchner Hauptbahnhofs eine großflächige Fassade mit einem Graffito, das dem Widerstandskämpfer Georg Elser gewidmet ist.

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Janine Mackenroth

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Janine Mackenroth ist gebürtige Münchnerin (1989), studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für bildende Kunst in Hamburg und absolvierte an der Akademie der Bildenden Künste in München als Meisterschülerin.

Janine Mackenroth ist eine multidisziplinär arbeitende Künstlerin. Neben Malerei, Zeichnung, Skulptur, Photographie und Video ist sie für ihre Installationen und Happenings bekannt. Ihre Arbeiten nehmen oft kritischen Bezug zu aktuellen, auch globalen Problemen und Ereignissen.

Die Materialität und konzeptionelle Organisation ihrer Werke hinterfragen Themen, die die Gesellschaft, Umwelt und sie selbst gleichermaßen berühren. Ihre Arbeiten mit ungewöhnlichen Materialien wie Nagellack, Moneyguns, Mülltüten, Lebensmitteln, Siegelringen und Kosmetikartikeln sind als Kommentar auf eine nach wie vor männlich dominierte Kunstwelt zu verstehen, deren Realität sie mit Humor erweitert.

Die tradierten Ansichten über Künstlerinnen und Künstler, die bis heute noch in vielen Köpfen verankert sind, veranlassten Mackenroth 2015 etwa zum Bau der ersten Nagellackmalmaschine. Aus dem vermeintlichen Unvermögen der Künstlerinnen, ordentlich malen zu können, entwarf und patentierte Janine Mackenroth Konstruktionen, die das Malen für sie erledigen. Nagellack, der aufgrund seiner Assoziierung und Geschichte ganz klar den Frauen zuzuordnen ist, versteht sich als zum Gemälde geronnener Feminismus.

Mackenroth fertigte zahlreiche Zeichnungen mit Lidschatten, Lippenstift und Mascara an. Sie greift damit erneut zurück auf Schönheitsprodukte, die sie umnutzt und ihren Wert in Form von Kunst unterstreicht.

Die Arbeiten der international renommierten Künstlerin sind in Museen, Galerien und Sammlungen zu sehen. Mackenroths Werke wurden bereits in Hamburg (CHANEL Sammlung), München und New York (Knockdown Center) ausgestellt.

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bert_mta

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Bert heißt mit bürgerlichem Namen Nils Jänisch und wurde 1982 in Weimar geboren. Seine ersten Graffitis sprühte er bereits als Vierzehnjähriger – damals noch illegal und so nachsichtig wie heute waren Behörden und Eigentümer mit den Künstlern noch nicht.
Nachdem er mit 18 beim Sprayen erwischt wurde, arbeitet bert_mta nur mehr legal. „mta“ in Berts Künstlernamen steht dabei für „most talked about“.

Er bezeichnet sich selbst als Fassadengestalter und Graffitikünstler.
Bert zaubert fotorealistische Paintings im 3D-Look an die Wände, die die Grenzen zwischen Projektion und Realität verschwimmen lassen. Seine Arbeiten können in ganz Deutschland bewundert werden. Bert ist auch international tätig. Sogar in Miami und New York hat der Ausnahmekünstler bereits Fassaden-Gemälde verwirklicht.
Seine eigenen Arbeiten und ein echtes Sammelsurium hochklassiger Street-Art findet sich hier auf Berts Instagram-Profil

Dave the Chimp

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Der Londoner Künstler wurde 1973 geboren. Er lebt und arbeitet heute mit seiner Familie in Berlin. Zum Malen kam er durch das Skaten. Als Zwölfjähriger hat er damit angefangen und die Vielfalt der Kunst unter dem Brett war seine Intuition, selber kreativ zu werden.

Dave the Chimp fährt also seit Mitte der 1980er Jahre Skateboard, malt auf Treibholz und produziert seit Mitte der 1990er Jahre Fanzines. Seit 1998 arbeitet er auch auf der Straße und prägte später die Londoner Street Art Szene maßgeblich mit. Er stellt seine Kunst in Galerien und Museen weltweit aus, arbeitet als Illustrator für eine Vielzahl von Kunden, produziert Popvideos und Bücher und kuratiert Ausstellungen.

Dave hat neben den großen Namen der Street Art-Szene ausgestellt, darunter Banksy, Blu, Miss Van, Swoon, Os Gemeos, Shepard Fairey, Space Invader und Zevs. Funfact: Banksy besitzt sogar eines von Daves Kunstwerken, und das obwohl Dave als einziger Künstler bisher einen „Banksy“ übermalt hat.

Inzwischen konzentriert Dave sich auf seine „human beans“, kleine, farbenfrohe Bohnen-Männchen, die menschliche Alltagsarbeiten wie Blumengießen, Buddeln oder Zeitung lesen verrichten. Damit setzt er Statements und revolutioniert die Straßenkunst.